hartchrom

HOHER VERSCHLEISSSCHUTZ – HOHE HÄRTE

Gestellverfahren L / B / T in mm 2500 / 1000 / 900


Eine Hartchrom Beschichtung ist „basisorientierter Reproduktionstyp“. Das heißt, dass die verchromte Oberfläche immer die Oberflächenbeschaffenheit des Grundmaterials widerspiegelt. Deshalb ist im Regelfall vor dem Hartverchromen eine mechanische Oberflächenbehandlung erforderlich. Jedes Werkstück kann komplett oder partiell verchromt werden. Es ist möglich auf eine geforderte Schicht aufzutragen oder auf ein bestimmtes Maß zu verchromen. Die Chromschichtdicke hängt von der erwarteten mechanischen oder chemischen Beanspruchung des verchromten Werkstückes ab. Die Gleichmäßigkeit und Geschlossenheit einer Hartchrombeschichtung hängt von der Güte der Oberfläche vor der Verchromung ab. Unebenheiten, Poren, Kratzer, Riefen, Risse oder Strukturfehler werden durch die Hartchromschicht weder überdeckt oder eingeebnet noch ausgeglichen. Hartchromschichten dienen in erster Linie ausschließlich dem Verschleißschutz. Hartchrom hat auf Grund guter technischen, chemischen und physikalischen Eigenschaften in der gesamten Industrie ein breites Anwendungsgebiet gefunden. Die Dicke der technischen Chromschichten, die in der Regel zwischen 15 und 500 μm liegt, hängt von der zu erwartenden mechanischen oder chemischen Beanspruchung des verchromten Werkstückes ab.

Eigenschaften:

  • Härte 62-65 HRC (750-1050 HV)
  • Schmelzpunkt 1850-1900 °C
  • hohe Schichten möglich (> 1mm)
  • hoher Verschleißfestigkeit
  • gute Korrosionsbeständigkeit
  • mechanisch nachbearbeitbar (Schleifen, Polieren, etc)
  • geringe Klebeneigung
  • niedriger Reibungskoeffizienz